Über

Anna-Kaisa Meklin (*1979 in Finnland) lebt seit 2003 in Basel. Dort hat sie Viola da Gamba an der Schola Cantorum Basiliensis und Freie Improvisation an der Musik-Akademie, sowie Religionswissenschaft und Geschlechterforschung an der Universität Basel studiert. Sie wirkt bei verschiedenen Projekten in den Bereichen Improvisation, Experimentelle Musik, Theater und Alte Musik als Musikerin mit. Ein besonderes Interesse gilt dem Experimentieren mit Klängen sowie der Beschäftigung mit unterschiedlichen musikalischen Sprachen in verschiedensten Formationen auf der Gambe. Ihre Projekte sind an der Schnittstelle von verschiedenen musikalischen Genres, wie zum Beispiel zwischen alter Musik und experimenteller Musik, zu verorten. Weiterhin interessiert sie sich für energetische und performative Prozesse und für die Frage der Verantwortung gegenüber Ihrer Umgebung und dem Publikum. Sie strebt zu einer kollektiven Spielweise hin, auch wenn sie alleine spielt.

Sie spielt mit Musikern wie Giancarlo Nicolai oder Christoph Schiller, mit denen sie auch das Trio „Puun tiet“ bildet. 2013 wirkte sie bei dem Theater-Projekt „Leise Verhallend“ von Theater Barsch mit, in dem sie mit der Seiltänzerin Nadine Tobler dem Klang von Schweigen nachging. 2015 entstand mit dem Regisseur Jonas Gillmann der Kurzfilm „Der dritte Raum“, den sie musikalisch gestaltete. Aktuell arbeitet sie regelmässig mit dem Genfer Ensemble COBRA, das alte Musik und Freie Improvisation miteinander verbindet, sowie mit einem Trio mit Sandra Weiss (Saxophon) und Giancarlo Nicolai (Laudes), mit dem sie regelmässig auftretet. Sie hat Kompositionen von Magnus Granberg auf dem Label Another Timbre aufgenommen, sowie Kompositionen von Cyril Bondi und d’incise auf Edition Wandelweiser Records. Seit 2016 spielt sie mit der Genfer Grossformation InsubMetaOrchestra.

Als Musikerin tritt sie an Orten wie Flatterschafft, Atelierkonzerte Christoph Schiller, Kunstraum Bblackboxx, DoppelDecker, Wunderkammer Zürich, Konzertreihe unERHÖRT Wuppertal, Kampnagel Hamburg, l’ABRI Géneve oder Jazzklub l’AMR Géneve auf.

Festivals:

Baignade Interdite (2016), Insub.festival Orchestre (2016), Lichte Stille Köln (2017) Willisau Jazzfestival (2017) Klub-Katarakt, Kampnagel Hamburg (2018), Festival de la Cité Lausanne (2018), Mozg Festival Bydgoszcz, Polen (2018).

Residenzen:

@EoFA, Embassy of Foreign Artists, Géneve (Juli-September 2019). Granted by the Republic and Canton of Geneva.

@ l’AMR, Géneve (2018) mit COBRA

@ l’ABRI, Géneve (2017) mit Magnus Granberg, Cyril Bondi, d’incise, Christoph Schiller und Anna Lindal.

@ Camorino, areapangeart mit dem Trio Puun Tiet (2016).